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Online-Behandlung bei Erektiler Dysfunktion

Buchen Sie eine diskrete, medizinisch fundierte telemedizinische Beratung in der Schweiz zu Erektionsstörungen.

Unser Beratungsservice für Erektionsstörungen bietet Ihnen eine klinische Klassifizierung, Unterstützung bei der Entscheidungsfindung sowie Empfehlungen für sichere weitere Schritte und umfasst ärztliche Beratung sowie, wenn medizinisch geeignet, die ärztliche Verschreibung im Rahmen der telemedizinischen Konsultation.

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Diese Leistung ist keine Notfallversorgung und beinhaltet keine Medikamentenabgabe oder den Verkauf von Medikamenten. Viele Menschen erleben gelegentliche Schwierigkeiten; ein privacy-first, stigma-aware Start kann helfen, das Thema ruhig und strukturiert zu klären.

Fast die Hälfte der Schweizer Männer über 50 Jahre leidet unter einer Form von Erektionsstörung. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter stark zu (z. B. ca. 2,3 % bei 30- bis 39-Jährigen, ca. 33 % bei 60- bis 69-Jährigen und ca. 53 % bei 70- bis 79-Jährigen).

Laut Angaben von Schweizer Ärzten sind etwa 10 % der Männer in der Schweiz von Erektionsstörungen betroffen. Das bedeutet, dass sie regelmäßig Schwierigkeiten haben, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten.

Wobei Sie mit unserer Beratungsleistung Unterstützung erhalten

  • Einordnen, ob Ihr Muster zu erektiler Dysfunktion passt (vs. gelegentliche Schwierigkeiten)
  • Häufige Einflussfaktoren erkennen und priorisieren (Risikofaktoren, Symptomkontext)
  • Medikamenten-Review: Risiken, mögliche Wechselwirkungen und Kontraindikationen besprechen
  • Verstehen, welche Untersuchungen und Laborwerte medizinisch sinnvoll sein können
  • Nächste Schritte sicher planen, ohne Druck und ohne Verkaufslogik
  • Vorbereitung auf eine mögliche Vor-Ort-Untersuchung (Fragen, Struktur, Fokus), wenn medizinisch nötig

Die Beratung erfolgt direkt durch approbierte Ärztinnen und Ärzte im Rahmen unserer telemedizinischen Versorgung.


Wann gilt es als erektile Dysfunktion?

Gelegentliche Erektionsprobleme (z. B. bei Stress, Müdigkeit oder situativem Druck) sind häufig und bilden noch keine Erektionsstörung.

Wenn Probleme wiederholt auftreten, über Wochen/Monate anhalten oder in verschiedenen Situationen vorkommen, spricht man typischerweise von erektiler Dysfunktion. Eine ärztliche Beratung hilft, das Muster neutral zu beschreiben, Risikofaktoren einzuordnen und passende nächste Schritte festzulegen.


2-Minuten-Selbstcheck für den nächsten sinnvollen Schritt

Dies ist keine Diagnose, sondern eine kurze Orientierungshilfe.

Treten die Symptome immer wieder auf oder dauern sie Wochen/Monate an? Haben sich morgendliche Erektionen verändert? Treten Schmerzen, Probleme beim Wasserlassen oder neue Medikamente auf? Spielen Stress, bekannte Erkrankungen oder eine kürzlich erfolgte Operation/Verletzung eine Rolle?

Orientierung

Beratung ist häufig passend, wenn Symptome stabil oder recurrent sind und Sie Klarheit sowie einen strukturierten Plan möchten.
Vor-Ort-Abklärung ist häufig sinnvoll, wenn Untersuchung/Testung wahrscheinlich ist oder relevante Begleitsymptome bestehen.
Dringende Abklärung ist wichtig, wenn Red Flags auftreten.


So läuft die Beratung ab

  1. Zeitfenster wählen
  2. Kurzer Pre-Consultation-Fragebogen
  3. Sichere telemedizinische Konsultation (Video/Chat, je nach Ablauf)
  4. Schriftliche Zusammenfassung mit Einordnung und Next-Step-Plan
  5. Wenn medizinisch geeignet: ärztliche Verschreibung im Rahmen der Konsultation (keine Abgabe/kein Verkauf)

Was die klinische Person in der Beratung prüft

Die Ärztin oder der Arzt arbeitet mit einer klaren Agenda; Sie entscheiden jederzeit, was Sie teilen möchten.

  • Symptommuster: wann, wie häufig, was verbessert/verschlechtert?
  • Beginn und Verlauf (Onset/Duration)
  • Vaskuläre Risiken: Blutdruck, Diabetes, kardiovaskulärer Kontext
  • Medikamentenliste inkl. Supplements und zeitlicher Zusammenhang
  • Mentale Faktoren: Stress, Angst, Leistungsdruck, Stimmung
  • Lifestyle-Faktoren: Schlaf, Alkohol, Nikotin, Bewegung
  • Medizinische und chirurgische Vorgeschichte
  • Beziehungskontext (optional, nur wenn Sie möchten)

Wann eine Online-Beratung gut passt

Online-Beratung ist häufig passend, wenn:

  • Symptome stabil oder recurrent sind
  • Das Ziel Klarheit, Plan und Decision Support ist
  • Keine Red Flags vorliegen
  • Sie sich wohlfühlen, Anamnese und Medikamentenliste zu besprechen

Wann Sie vor Ort oder dringend medizinische Hilfe brauchen

Dringend (sofort)

  • Starke Schmerzen oder plötzlicher schwerer Beginn
  • Brustsymptome, schwere Atemnot, Ohnmacht
  • Akute neurologische Symptome
  • Sorge wegen einer anhaltenden Erektion, insbesondere schmerzhaft oder länger anhaltend (Priapismus-Verdacht)
  • Plötzlicher schwerer Beginn nach Trauma/Unfall

Vor-Ort-Abklärung empfohlen

  • Blut im Urin
  • Deutliche oder zunehmende Harnwegsbeschwerden
  • Schwere oder komplexe Komorbiditäten (z. B. Diabetes/Blutdruck mit neuen Symptomen)
  • Unklare, rasche Veränderung ohne erkennbaren Auslöser

Wann eine Vor-Ort-Abklärung medizinisch besonders sinnvoll ist

Eine Vor-Ort-Abklärung ist häufig sinnvoll, wenn:

  • Untersuchung oder Tests notwendig erscheinen
  • Red Flags oder komplexe Risiken vorliegen
  • Der Verlauf sich rasch verändert oder die Ursache unklar bleibt
  • Medikamenten- oder kardiovaskulärer Kontext eine engere Abklärung erfordert

Kurze Vorbereitung vor dem Beratungsgespräch (2 Minuten)

  • Medikamente: alle Medikamente auflisten, inkl. Nahrungsergänzungsmittel und kürzlicher Änderungen
  • Vorerkrankungen: Blutdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen notieren
  • Symptome: Beginn, Häufigkeit, situativ oder dauerhaft
  • Befunde: vorhandene Laborwerte/Untersuchungen, falls verfügbar
  • Ziele: was möchten Sie klären, welche Fragen sind am wichtigsten?
  • Aktuelle Faktoren: Stresslevel, Schlafstörungen, Alkohol/Nikotin

Ihre klinische Ansprechperson

Sie sprechen mit approbierten Ärztinnen und Ärzten im definierten telemedizinischen Rahmen.

  • Scope: Anamnese, Decision Support, Dokumentation, Next-Step-Plan
  • Output: schriftliche Zusammenfassung und Empfehlungen im Rahmen der Beratung
  • Sprachen: je nach Verfügbarkeit

Datenschutz und Diskretion by Design

  • Sichere Kommunikation und Zugriffskontrollen
  • Datensparsamkeit: nur notwendige Daten für die Beratung
  • Einwilligung und Zweckbindung
  • Aufbewahrungsgrundsätze im Rahmen medizinischer Dokumentation
  • Keine Marketing-Nutzung von Gesundheitsdaten
  • Diskrete Sprache und Prozesse (discretion by design)

Was Sie nach der Beratung erhalten

  • Schriftliche Zusammenfassung mit Einordnung des Musters
  • Zentrale Risiko- und Sicherheitsaspekte (Kontraindikationen, Medikamenten-Review-Kontext)
  • Vorschläge für Fragen, die Sie in einer ggf. nötigen Vor-Ort-Abklärung klären können
  • Vorschläge für Tests/Labs, die medizinisch sinnvoll sein können (tests to discuss)
  • Next-Step-Plan, der zu Ihrem Verlauf passt
  • Wenn medizinisch geeignet: ärztliche Verschreibung im Rahmen der telemedizinischen Konsultation (keine Abgabe/kein Verkauf)

Preise und Leistungsumfang

  • Beratungszeit (wie bei Buchung angegeben)
  • Review des Fragebogens
  • Schriftliche Zusammenfassung 
  • Nächste Schritte
  • Folgeregeln klar beschrieben

Zahlungsmodell ist in der Regel Selbstzahler. Erstattung variiert je nach Versicherung und Tarif. Rechnung und Storno-Regeln werden im Buchungsprozess ausgewiesen.

Häufig gestellte Fragen zur erektilen Dysfunktion

Erektile Dysfunktion ist typischerweise persistierend oder recurrent, nicht nur eine gelegentliche Schwierigkeit.

Ja. Stress, Müdigkeit, Alkohol oder situationaler Druck können kurzfristig beeinflussen.

Ja. Stress und Leistungsangst können Erektionen deutlich beeinflussen und einen Druckkreislauf verstärken.

ED kann im Kontext kardiovaskulärer Risikofaktoren stehen und wird in Konsens-Empfehlungen als potenzieller Marker für kardiovaskuläres Risiko diskutiert.

Medikamentenliste, Symptom-Timeline, relevante Vorerkrankungen und Ihre wichtigsten Fragen.

Fragebogen, sichere Konsultation, schriftliche Zusammenfassung und Next-Step-Plan. Wenn medizinisch geeignet, kann eine ärztliche Verschreibung im Rahmen der Konsultation erfolgen.

Bei Red Flags, neuen starken Symptomen, Harnwegsbeschwerden, Blut im Urin oder komplexen Risiken.

Es erfolgt kein Medikamentenverkauf und keine Medikamentenabgabe. Wenn medizinisch geeignet, kann eine ärztliche Verschreibung im Rahmen der telemedizinischen Konsultation erfolgen.

Ja. Diskretion, sichere Kommunikation und Zweckbindung sind zentral.

Dann ist eine Risikobewertung besonders wichtig. Eine ärztliche Beratung hilft, die nächsten Schritte und geeignete diagnostische Tests zu planen.