Skip to content Skip to footer

Levitra bei erektiler Dysfunktion: Wirkung, Dauer, Nebenwirkungen und Sicherheit

Medizinisch geprüft und redaktionell bearbeitet von Dr. Nurten Abaci Kaplan
Letzte Aktualisierung Juni 20, 2026

Levitra ist ein PDE-5-Hemmer (Wirkstoff: Vardenafil) und wird als verschreibungspflichtiges Potenzmittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt. Vardenafil hemmt die Phosphodiesterase-5, erhöht dadurch den cGMP-Spiegel und verbessert die Durchblutung im Schwellkörper bei sexueller Stimulation. Eine Erektion entsteht nur bei vorhandener Erregung.

Levitra wird üblicherweise als Bedarfsmedikation (z. B. 5 mg, 10 mg oder 20 mg) etwa 30–60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen. Die Wirkdauer beträgt meist 4–6 Stunden und ist damit kürzer als bei Tadalafil (bis zu 36 Stunden), aber vergleichbar mit Sildenafil (Viagra). Randomisierte Studien zeigen signifikante Verbesserungen der Erektionsfähigkeit gegenüber Placebo, auch bei Patienten mit Diabetes mellitus.

Häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Flush, verstopfte Nase und Dyspepsie; selten treten Priapismus oder relevante Blutdruckveränderungen auf. Psychische Effekte sind selten und meist indirekt. Alkohol und Antihypertensiva können additive blutdrucksenkende Effekte verursachen; Nitrate sind strikt kontraindiziert.

Vor Therapiebeginn sind Blutdruck, Herz-Kreislauf-Risiko und Begleitmedikation zu prüfen. Wenn Levitra nicht wirkt, sollten Einnahmebedingungen, Dosis und mögliche Grunderkrankungen ärztlich überprüft werden. Bei Brustschmerzen oder Erektion über 4 Stunden ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich. Eine individuelle ärztliche Abklärung gewährleistet die sichere und gezielte Anwendung.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin, um Ihre Eignung für das Medikament Levitra zu prüfen.

Was ist Levitra?

Levitra ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion und enthält den Wirkstoff Vardenafil, einen selektiven PDE-5-Hemmer. „Levitra“ ist der Handelsname des Präparats, während Vardenafil der pharmakologisch aktive Wirkstoff ist. Die erektile Dysfunktion bezeichnet die anhaltende Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten.

Vardenafil gehört zur Wirkstoffklasse der Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer), die die Durchblutung im Schwellkörper bei sexueller Stimulation verbessern. Levitra wird in Tablettenform angewendet und darf nur nach ärztlicher Verordnung eingenommen werden.

Wie wirkt Levitra?

Levitra wirkt durch die gezielte Hemmung des Enzyms Phosphodiesterase-5 (PDE-5) und verbessert dadurch die Durchblutung im Penis. Der Wirkstoff Vardenafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und verhindert den Abbau von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP), das bei sexueller Stimulation die Gefäßentspannung im Schwellkörper vermittelt, ein Mechanismus, der auch bei der Online-Behandlung bei erektiler Dysfunktion therapeutisch genutzt wird.

Durch den erhöhten cGMP-Spiegel entspannt sich die glatte Muskulatur im Corpus cavernosum, sodass mehr Blut einströmen kann und eine Erektion erleichtert wird. Eine sexuelle Erregung ist jedoch erforderlich, da Levitra keine spontane Erektion ohne Reiz auslöst. Der Wirkungseintritt erfolgt typischerweise nach etwa 25–60 Minuten, die Wirkdauer beträgt rund 4–5 Stunden.

Mögliche Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, verstopfte Nase oder Schwindel. Die gleichzeitige Einnahme von Nitraten oder bestimmten Herzmedikamenten ist kontraindiziert, da ein gefährlicher Blutdruckabfall auftreten kann. Vor der Anwendung sollte insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine ärztliche Beratung erfolgen.

Wie wird Levitra korrekt eingenommen?

Die korrekte Einnahme von Levitra erfolgt etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr in einer ärztlich verordneten Dosis von 5 mg, 10 mg oder maximal 20 mg einmal täglich.

Nachfolgend sind die 8 häufigsten Gründe aufgeführt.

  1. Ärztliche Verordnung einholen: Nehmen Sie Levitra Tabletten nur nach ärztlicher Untersuchung und in der verschriebenen Dosierung ein.
  2. Richtige Dosis wählen: Üblich sind 10 mg als Startdosis; je nach Wirkung und Verträglichkeit kann auf 5 mg reduziert oder auf maximal 20 mg erhöht werden.
  3. Einnahmezeitpunkt beachten: Schlucken Sie die Tablette etwa 30–60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr mit etwas Wasser.
  4. Nur einmal täglich anwenden: Die maximale Tagesdosis beträgt 20 mg; eine erneute Einnahme am selben Tag ist nicht erlaubt.
  5. Sexuelle Stimulation berücksichtigen: Eine Erektion tritt nur bei sexueller Erregung ein.
  6. Keine Kombination mit Nitraten: Nehmen Sie Levitra nicht zusammen mit Nitraten oder NO-Donatoren ein, da ein gefährlicher Blutdruckabfall auftreten kann.
  7. Wechselwirkungen prüfen: Informieren Sie Ihren Arzt über alle weiteren Medikamente, insbesondere Blutdruckmittel oder Alpha-Blocker.

Kann man Levitra mit Alkohol einnehmen?

Levitra kann grundsätzlich mit kleinen Mengen Alkohol eingenommen werden, jedoch kann Alkohol die blutdrucksenkende Wirkung verstärken und Nebenwirkungen wie Schwindel erhöhen. Der Wirkstoff Vardenafil wirkt gefäßerweiternd und kann den Blutdruck leicht senken, weshalb die Kombination mit Alkohol, wie auch im Zusammenhang mit Levitra und Alkohol häufig thematisiert, sorgfältig bedacht werden sollte.

Alkohol erweitert ebenfalls die Blutgefäße und kann dadurch Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Herzklopfen oder Kreislaufprobleme verstärken. Größere Alkoholmengen können zusätzlich die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen und damit die Wirksamkeit des Medikaments mindern. Empfehlenswert ist daher höchstens moderater Konsum, etwa ein Glas Wein oder Bier, oder möglichst vollständiger Verzicht. Besonders bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Blutdruckproblemen sollte vor der Kombination eine ärztliche Beratung erfolgen.

Was sind die Vorteile von Levitra?

Levitra verbessert als PDE-5-Hemmer die erektile Funktion bei etwa 60–80 % der behandelten Männer und wirkt typischerweise innerhalb von 25–60 Minuten für etwa 4–5 Stunden. Der Wirkstoff Vardenafil hemmt gezielt die Phosphodiesterase-5, erhöht dadurch den cGMP-Spiegel und verbessert die Durchblutung im Penis, sodass bei sexueller Stimulation eine natürliche Erektion ermöglicht wird.

Ein Vorteil ist der vergleichsweise schnelle Wirkungseintritt, der häufig bereits innerhalb von 25–60 Minuten erreicht wird. Die Wirkdauer von etwa 4–5 Stunden bietet Planungssicherheit, ohne ein sehr langes Wirkfenster zu erzeugen. Klinische Studien zeigen eine signifikante Überlegenheit gegenüber Placebo, auch bei Männern mit Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus, bei denen Erektionsstörungen häufiger auftreten.

Die Einnahme ist in der Regel unabhängig von leichten Mahlzeiten möglich, wobei stark fettreiche Speisen den Wirkungseintritt verzögern können. Levitra ist verschreibungspflichtig und sollte vor Therapiebeginn ärztlich abgeklärt werden, insbesondere bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder relevanten Begleitmedikationen.

Wie wirksam ist Levitra bei erektiler Dysfunktion?

Levitra ist bei erektiler Dysfunktion bei etwa 60–80 % der Männer wirksam, gemäß klinischen Studien.Der Wirkstoff Vardenafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und verbessert durch Hemmung der Phosphodiesterase-5 die Durchblutung des Penis. Dadurch kann bei sexueller Stimulation eine ausreichend feste und anhaltende Erektion ermöglicht werden.

Randomisierte, placebokontrollierte Studien zeigen signifikant höhere Erfolgsraten im Vergleich zu Placebo, wobei die Wirksamkeit je nach Dosierung und Begleiterkrankungen variiert. Auch bei Patienten mit Diabetes mellitus oder nach Prostataoperationen wurde eine klinisch relevante Wirkung nachgewiesen, wenngleich die Erfolgsraten in diesen Gruppen teilweise etwas geringer ausfallen können. Der Wirkungseintritt erfolgt meist innerhalb von 25–60 Minuten, die Wirkdauer beträgt etwa 4–5 Stunden.

Die individuelle Wirksamkeit hängt von gesundheitlichen Faktoren, Begleitmedikation und der zugrunde liegenden Ursache der erektilen Dysfunktion ab. Vor der Anwendung ist daher eine ärztliche Abklärung empfehlenswert, insbesondere bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Kann Levitra mit Blutdruckmedikamenten kombiniert werden?

Levitra kann unter ärztlicher Kontrolle mit bestimmten Blutdruckmedikamenten kombiniert werden, jedoch nicht mit Nitraten. Vardenafil wirkt als PDE-5-Hemmer gefäßerweiternd und kann dadurch den Blutdruck leicht senken. Die gleichzeitige Einnahme von Nitraten oder NO-Donatoren ist absolut kontraindiziert, da es zu einem ausgeprägten und potenziell gefährlichen Blutdruckabfall kommen kann.

Bei Alpha-Blockern wie Doxazosin oder Tamsulosin sowie bei anderen Antihypertensiva wie Betablockern, ACE-Hemmern, Calciumkanalblockern oder Diuretika ist unter ärztlicher Überwachung meist eine sichere Anwendung möglich. Allerdings können additive blutdrucksenkende Effekte auftreten, die sich durch Schwindel oder Kreislaufbeschwerden bemerkbar machen. Eine Abstimmung der Einnahmezeiten und eine regelmäßige Blutdruckkontrolle sind daher sinnvoll.

Die ärztliche Beratung ist entscheidend, um Dosierung und Begleitmedikation individuell anzupassen und das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.

Kann Levitra den Blutdruck behandeln?

Levitra ist nicht zur Behandlung von Bluthochdruck zugelassen, auch wenn es den Blutdruck vorübergehend leicht senken kann. Der Wirkstoff Vardenafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und erweitert die Blutgefäße, wodurch es zu einer moderaten, kurzfristigen Blutdrucksenkung kommen kann. Diese Wirkung ist jedoch nicht ausreichend und nicht dafür vorgesehen, eine arterielle Hypertonie therapeutisch zu behandeln.

Levitra ist ausschließlich zur Behandlung der erektilen Dysfunktion zugelassen. Bei Patienten mit Bluthochdruck ist eine ärztliche Abklärung wichtig, da die Kombination mit bestimmten Blutdruckmedikamenten, insbesondere Nitraten oder Alpha-Blockern, einen gefährlichen Blutdruckabfall verursachen kann.

Zur Behandlung einer behandlungsbedürftigen Hypertonie sollten evidenzbasierte Antihypertensiva gemäß ärztlicher Verordnung eingesetzt werden.

Ist Levitra ein „Potenzmittel“?

Levitra wird umgangssprachlich als „Potenzmittel“ bezeichnet, ist medizinisch jedoch ein verschreibungspflichtiger PDE-5-Hemmer zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Der Wirkstoff Vardenafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und verbessert gezielt die Durchblutung im Penis, indem er den Abbau von cGMP hemmt. Dadurch wird bei sexueller Stimulation eine Erektion erleichtert.

Levitra wirkt nur bei vorhandener sexueller Erregung und löst keine spontane Erektion ohne Reiz aus. Es handelt sich nicht um ein Aphrodisiakum und steigert nicht die Libido, sondern ist eine evidenzbasierte Therapie bei diagnostizierter erektiler Dysfunktion.

Das Medikament ist rezeptpflichtig und sollte nur nach ärztlicher Untersuchung eingenommen werden, insbesondere bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bei gleichzeitiger Einnahme von Nitraten.

Ist Levitra ein „Potenzmittel“?

Levitra wird umgangssprachlich als „Potenzmittel“ bezeichnet, ist medizinisch jedoch ein verschreibungspflichtiger PDE-5-Hemmer zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Der Wirkstoff Vardenafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und verbessert gezielt die Durchblutung im Penis, indem er den Abbau von cGMP hemmt. Dadurch wird bei sexueller Stimulation eine Erektion erleichtert.

Levitra wirkt nur bei vorhandener sexueller Erregung und löst keine spontane Erektion ohne Reiz aus. Es handelt sich nicht um ein Aphrodisiakum und steigert nicht die Libido, sondern ist eine evidenzbasierte Therapie bei diagnostizierter erektiler Dysfunktion.

Das Medikament ist rezeptpflichtig und sollte nur nach ärztlicher Untersuchung eingenommen werden, insbesondere bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bei gleichzeitiger Einnahme von Nitraten.

Welche anderen Apothekennamen gibt es für Levitra?

Levitra ist der bekannteste Handelsname für den Wirkstoff Vardenafil, der auch als Generikum unter der Bezeichnung „Vardenafil“ plus Herstellername erhältlich ist. Vardenafil ist der pharmakologisch aktive Wirkstoff und kann je nach Hersteller unter unterschiedlichen Handelsnamen vertrieben werden.

Neben den klassischen Levitra Filmtabletten gibt es auch Levitra Schmelztabletten (Levitra Orodispersible), die sich im Mund auflösen und ohne Wasser eingenommen werden können. Darüber hinaus sind zahlreiche generische Präparate erhältlich, die meist als „Vardenafil“ gefolgt vom jeweiligen Herstellernamen bezeichnet werden. Diese unterscheiden sich nicht im Wirkstoff, sondern lediglich im Hersteller, Preis oder in der Darreichungsform wie Filmtablette oder Schmelztablette.

Alle vardenafilhaltigen Arzneimittel sind verschreibungspflichtig und dürfen nur nach ärztlicher Verordnung in Apotheken abgegeben werden.

Wofür wird Levitra medizinisch angewendet?

Levitra wird medizinisch zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt. Der Wirkstoff Vardenafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und hemmt das Enzym Phosphodiesterase-5, wodurch der cGMP-Spiegel im Schwellkörper erhöht und die Durchblutung im Penis verbessert wird.

Dadurch kann bei sexueller Stimulation eine ausreichend feste Erektion ermöglicht und aufrechterhalten werden. Levitra entfaltet keine Wirkung ohne sexuelle Erregung und ist ausschließlich für Patienten mit diagnostizierter erektiler Dysfunktion vorgesehen.

Vor Beginn der Behandlung ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich, insbesondere bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bei gleichzeitiger Einnahme von Nitraten, da hier relevante Kontraindikationen bestehen können.

Welche Kontrollen sind sinnvoll, bevor man Levitra startet?

Vor Beginn von Levitra sind eine ärztliche Anamnese, Blutdruckkontrolle und Prüfung möglicher Herz-Kreislauf-Risiken erforderlich. Zunächst sollte eine umfassende Anamnese und körperliche Untersuchung erfolgen, insbesondere zur Beurteilung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck sowie Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Nieren- und Leberfunktionsstörungen.

Wichtig ist die Überprüfung der aktuellen Medikation, insbesondere Nitrate, Alpha-Blocker oder andere blutdrucksenkende Mittel, da hier relevante und potenziell gefährliche Wechselwirkungen auftreten können. Bei Bedarf können ergänzende Laboruntersuchungen sinnvoll sein, etwa zur Kontrolle von Blutdruck, Blutzucker, Nieren- oder Leberwerten.

Zur Vorbereitung gehört außerdem eine ärztliche Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen, die richtige Dosierung und den korrekten Einnahmezeitpunkt. Diese Kontrollen tragen dazu bei, die sichere Anwendung von Levitra zu gewährleisten und das Risiko schwerwiegender Komplikationen zu minimieren.

Wie wird die passende Levitra-Dosis festgelegt?

Die passende Levitra-Dosis beträgt üblicherweise 10 mg initial und wird je nach Wirkung auf 5 mg oder maximal 20 mg angepasst. Die Standarddosis für Vardenafil liegt meist bei 10 mg, die etwa 30–60 Minuten vor geplanter sexueller Aktivität eingenommen wird. Bei erhöhter Empfindlichkeit, höherem Alter oder bestimmten Vorerkrankungen kann der Arzt die Dosis auf 5 mg reduzieren. Bei unzureichender Wirkung ist, sofern gut verträglich und keine Gegenanzeigen bestehen, eine Steigerung auf maximal 20 mg möglich.

Faktoren wie Alter, Leber- oder Nierenfunktion, Begleiterkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus sowie die gleichzeitige Einnahme anderer Medikamente, insbesondere Nitrate oder Alpha-Blocker, beeinflussen die Dosiswahl maßgeblich. Levitra wird bedarfsorientiert eingenommen und ist nicht als feste tägliche Dauermedikation vorgesehen. Eine ärztliche Kontrolle ist wichtig, um Überdosierungen zu vermeiden und Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Blutdruckabfall frühzeitig zu erkennen.

Was ist der Wirkstoff von Levitra?

Der Wirkstoff von Levitra ist Vardenafil, ein selektiver PDE-5-Hemmer. Vardenafil gehört zur Gruppe der Phosphodiesterase-5-Hemmer und blockiert gezielt das Enzym PDE-5. Durch diese Hemmung wird der Abbau von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP) im Corpus cavernosum verlangsamt, sodass sich die glatte Muskulatur entspannt und die Durchblutung im Penis zunimmt.

Die Wirkung tritt nur bei sexueller Stimulation ein und führt nicht zu einer spontanen Erektion ohne Erregung. Übliche Dosierungen liegen zwischen 5 mg und 20 mg, abhängig von individueller Wirksamkeit und Verträglichkeit. Vardenafil ist verschreibungspflichtig und sollte nur nach ärztlicher Untersuchung eingenommen werden. Mögliche Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Flush oder Schwindel; die gleichzeitige Einnahme von Nitraten ist kontraindiziert, da ein gefährlicher Blutdruckabfall auftreten kann.

Welche Wirkungen kann Levitra verursachen?

Levitra (Vardenafil) verbessert die Durchblutung des Corpus cavernosum bei sexueller Stimulation und kann dosisabhängig Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen (≈10–15 %) oder Flush (≈5–10 %) verursachen. Vardenafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und hemmt den Abbau von cGMP, wodurch sich die glatte Muskulatur im Schwellkörper entspannt und der Bluteinstrom erleichtert wird. Die Hauptwirkung besteht somit in einer verbesserten Erektionsfähigkeit bei vorhandener sexueller Erregung.

Zu den häufigen Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen, Gesichtsrötung (Flush), verstopfte Nase (≈5–10 %) und Dyspepsie oder Magenbeschwerden (≈3–7 %). Gelegentlich treten Schwindel oder leichte Sehstörungen auf. Seltene, aber potenziell schwerwiegende Risiken umfassen Priapismus (Erektion über 4 Stunden), ausgeprägte Blutdruckabfälle oder kardiovaskuläre Ereignisse bei vorbestehender Herzerkrankung.

Vor der Anwendung ist daher eine ärztliche Abklärung empfehlenswert, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder gleichzeitiger Einnahme blutdrucksenkender Medikamente.

Welche Nebenwirkungen kann Levitra verursachen?

Levitra kann Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, verstopfte Nase, Schwindel und Dyspepsie verursachen, mit seltenen, aber schwerwiegenden kardiovaskulären Komplikationen.

Nachfolgend sind die 9 relevantesten Nebenwirkungen von Levitra aufgeführt.

  • Kopfschmerzen (häufig, ca. 10–15 %): bedingt durch die gefäßerweiternde Wirkung von Vardenafil.
  • Gesichtsrötung / Flush (häufig, ca. 5–10 %): Folge peripherer Vasodilatation.
  • Verstopfte Nase (häufig): durch Schleimhautschwellung infolge Gefäßerweiterung.
  • Dyspepsie / Magenbeschwerden (häufig): z. B. Druckgefühl oder Sodbrennen.
  • Schwindel (häufig bis gelegentlich): meist im Zusammenhang mit Blutdruckveränderungen.
  • Sehstörungen (gelegentlich): z. B. veränderte Farbwahrnehmung oder erhöhte Lichtempfindlichkeit.
  • Herzklopfen (gelegentlich): durch vasodilatatorische Effekte möglich.
  • Priapismus (selten, aber schwerwiegend): Erektion über 4 Stunden, urologischer Notfall.
  • Kardiovaskuläre Ereignisse (sehr selten): insbesondere bei vorbestehender Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Die meisten Beschwerden sind mild und vorübergehend, wie auch bei anderen Nebenwirkungen von ED-Medikamenten beschrieben. Bei anhaltenden oder schweren Symptomen sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Ist Levitra bei Herz- oder Blutdruckproblemen sicher?

Levitra ist nicht sicher für Personen, die Nitrate einnehmen oder an einer instabilen kardiovaskulären Erkrankung leiden, und erfordert eine sorgfältige ärztliche Beurteilung bei Patienten mit Herz- oder Blutdruckproblemen. Vardenafil ist ein PDE-5-Hemmer mit gefäßerweiternder Wirkung und kann den Blutdruck leicht senken, weshalb die gleichzeitige Einnahme von Nitraten oder NO-Donoren zu einem gefährlichen Blutdruckabfall führen kann. Absolute Kontraindikationen bestehen bei instabiler Angina pectoris, kürzlich erlittenem Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie schwerer Herzinsuffizienz. Relative Vorsicht ist geboten bei unkontrolliertem Bluthochdruck, ausgeprägter Hypotonie oder bei Kombination mit bestimmten Blutdrucksenkern wie Alpha-Blockern, da additive Effekte auftreten können.

Bei gut eingestelltem Bluthochdruck oder stabiler Herzkrankheit ist eine Anwendung unter ärztlicher Kontrolle häufig möglich, sofern keine Nitrate eingenommen werden. Vor Beginn sollte daher eine individuelle kardiovaskuläre Risikobewertung erfolgen, da auch die sexuelle Aktivität selbst eine körperliche Belastung darstellt.

Welche Wechselwirkungen hat Levitra mit anderen Medikamenten?

Levitra kann mit Nitraten, Riociguat, Alpha-Blockern und starken CYP3A4-Hemmern klinisch relevante Wechselwirkungen verursachen. Die wichtigste Interaktion betrifft Nitrate wie Nitroglycerin oder Isosorbiddinitrat, da diese Kombination, wie auch bei anderen Wechselwirkungen bei PDE-5-Hemmern, zu einem gefährlichen Blutdruckabfall führen kann und daher strikt kontraindiziert ist. Auch Riociguat darf nicht zusammen mit Vardenafil eingenommen werden, da sich die blutdrucksenkenden Effekte potenzieren können.

Alpha-Blocker wie Doxazosin oder Tamsulosin sowie andere Antihypertensiva (Betablocker, ACE-Hemmer, Calciumkanalblocker, Diuretika) können additive Blutdrucksenkungen verursachen; unter ärztlicher Kontrolle ist eine Kombination jedoch häufig möglich. Bestimmte CYP3A4-Hemmer wie Ketoconazol oder Erythromycin erhöhen die Plasmaspiegel von Vardenafil und steigern dadurch die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen.

Um Risiken zu minimieren, sollten Patienten ihren Arzt über alle eingenommenen Medikamente informieren, bevor eine Behandlung mit Levitra begonnen wird.

Was ist der Unterschied zwischen Levitra und Viagra?

Levitra enthält Vardenafil und Viagra enthält Sildenafil; beide wirken etwa 4–5 Stunden, unterscheiden sich jedoch im jeweiligen Wirkstoff und in leichten pharmakokinetischen Eigenschaften.
Der Vergleich zwischenLevitra and Viagra zeigt Unterschiede im Wirkstoff, Wirkungseintritt und individuellen Verträglichkeit, obwohl beide PDE-5-Hemmer sind.

Die Tabelle below shows die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten:

MerkmalLevitra (Vardenafil)Viagra (Sildenafil)
WirkstoffVardenafilSildenafil
WirkmechanismusPDE-5-Hemmer, verbessert die Durchblutung im PenisPDE-5-Hemmer, verbessert die Durchblutung im Penis
Wirkungseintrittca. 25–60 Minutenca. 30–60 Minuten
Wirkdauerca. 4–5 Stundenca. 4–5 Stunden
Einfluss fettreicher MahlzeitenKann Wirkung verzögernKann Wirkung verzögern
NebenwirkungenKopfschmerzen, Gesichtsrötung, verstopfte NaseKopfschmerzen, Gesichtsrötung, verstopfte Nase
VerschreibungspflichtJaJa

Beide Medikamente wirken nur bei sexueller Stimulation und sollten nach ärztlicher Beratung unter Berücksichtigung von Vorerkrankungen und Begleitmedikation ausgewählt werden.

Was sollte man tun, wenn Levitra nicht wirkt?

Wenn Levitra nicht wirkt, sollten Dosierung, Einnahmezeitpunkt, sexuelle Stimulation und mögliche organische Ursachen ärztlich überprüft werden. Zunächst ist zu klären, ob das Medikament korrekt eingenommen wurde, also in der richtigen Dosis, etwa 25–60 Minuten vor der geplanten sexuellen Aktivität und nicht unmittelbar nach einer stark fettreichen Mahlzeit, die den Wirkungseintritt verzögern kann. Zudem ist eine ausreichende sexuelle Stimulation erforderlich, da Levitra kein Aphrodisiakum ist und ohne Erregung keine Wirkung entfaltet.

Nicht jeder Patient spricht gleichermaßen auf PDE-5-Hemmer an, insbesondere bei Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder nach einer Prostataoperation kann die Wirksamkeit reduziert sein. Die Dosis sollte nicht eigenständig erhöht werden; stattdessen ist eine ärztliche Rücksprache notwendig, um gegebenenfalls eine Anpassung der Dosierung, ein anderes Einnahmeschema oder den Wechsel zu einem anderen PDE-5-Hemmer zu prüfen.

In bestimmten Fällen können alternative Therapieansätze wie intrakavernöse Injektionen (z. B. Alprostadil) oder eine Vakuumpumpe sinnvoll sein. Eine ärztliche Beratung ist entscheidend, um die Behandlung sicher und individuell anzupassen.

Wann sollte man mit Levitra sofort ärztliche Hilfe suchen?

Sofortige medizinische Hilfe ist erforderlich bei einer Erektion über 4 Stunden, Brustschmerzen, schweren Sehstörungen oder starken Kreislaufproblemen.

Nachfolgend sind die 7 Notfall-Warnzeichen aufgeführt, die eine sofortige medizinische Behandlung erfordern.

  • Priapismus (Erektion länger als 4 Stunden): urologischer Notfall mit Risiko für bleibende Gewebeschäden; hier gelten die üblichen Notfallhinweise bei anhaltender Erektion.
  • Brustschmerzen oder Druckgefühl in der Brust: mögliches Zeichen einer Herz-Kreislauf-Komplikation.
  • Plötzlicher Sehverlust oder schwere Sehstörungen: seltene, aber ernstzunehmende ophthalmologische Ereignisse.
  • Plötzlicher Hörverlust oder ausgeprägter Tinnitus: unverzüglich ärztlich abklären lassen.
  • Schwere allergische Reaktion: z. B. Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder Hals, Hautausschlag mit Kreislaufbeteiligung.
  • Starke Schwindelzustände, Ohnmacht oder ausgeprägter Blutdruckabfall: insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme blutdrucksenkender Medikamente.
  • Unregelmäßiger Herzschlag oder anhaltendes Herzrasen: sofort medizinisch beurteilen lassen.

Bei solchen Symptomen sollte nicht abgewartet, sondern umgehend ärztliche Hilfe oder der Notruf in Anspruch genommen werden.

Welche Länder verkaufen Levitra rezeptfrei?

Der rezeptfreie Verkauf von Levitra (Vardenafil) hängt vom jeweiligen Land und dessen Arzneimittelrecht ab, da Vardenafil in vielen Staaten grundsätzlich verschreibungspflichtig ist. In den meisten europäischen Ländern wie Deutschland, der Schweiz und anderen EU-Staaten sowie in den USA, Kanada und zahlreichen weiteren Ländern gilt Levitra als rezeptpflichtiges Arzneimittel und darf nur mit ärztlicher Verordnung in Apotheken abgegeben werden.

In einzelnen Regionen können niedrig dosierte oder bestimmte generische PDE-5-Hemmer-Präparate nach einer strukturierten Apotheker-Beratung ohne klassisches ärztliches Rezept erhältlich sein, etwa in Teilen des Vereinigten Königreichs oder im Rahmen spezieller Apothekenprogramme; solche Regelungen stellen jedoch Ausnahmen dar und unterliegen nationalen Vorschriften.

Der Erwerb über Internet-Anbieter ohne gültige Verschreibung ist in vielen Fällen illegal und birgt erhebliche gesundheitliche Risiken, etwa durch gefälschte oder falsch dosierte Produkte. Zur sicheren Anwendung wird daher stets eine ärztliche Abklärung empfohlen, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente.

Wo kann man Levitra in der Schweiz kaufen?

In der Schweiz kann man Levitra (mit dem Wirkstoff Vardenafil) in Apotheken erwerben, allerdings nur mit einem gültigen ärztlichen Rezept. Vardenafil ist als verschreibungspflichtiges Arzneimittel eingestuft und wird daher ausschließlich über zugelassene Vor-Ort-Apotheken oder seriöse Online-Apotheken mit Sitz in der Schweiz abgegeben, sofern eine ärztliche Verordnung vorliegt.

Der rezeptfreie Kauf ohne Rezept – insbesondere über nicht autorisierte Web-Anbieter – ist illegal und mit gesundheitlichen Risiken verbunden, etwa durch gefälschte oder falsch dosierte Präparate. Vor der Einnahme ist eine ärztliche Untersuchung wichtig, um Begleiterkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkennen, mögliche Wechselwirkungen (z. B. mit Nitraten oder Blutdruckmedikamenten) auszuschließen und die passende Dosis festzulegen.

Zusätzlich empfiehlt es sich, sich in der Apotheke über korrekte Einnahme, mögliche Nebenwirkungen und Warnzeichen beraten zu lassen, um die Therapie sicher und wirksam zu gestalten.

Wo kann ich ein Levitra-Rezept bei erektiler Dysfunktion erhalten?

Ein Levitra-Rezept kann man bei einem Arzt vor Ort oder über eine zugelassene Online-Telemedizin-Plattform erhalten. Der Zugang erfolgt auch digital, da ein Online-Arzt die Angaben prüft und man ein Levitra-Rezept online erhalten kann, ohne einen Praxisbesuch zu machen. Vor der Verschreibung bewertet der Arzt die Symptome der erektilen Dysfunktion, mögliche Vorerkrankungen sowie Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Ein persönlicher Termin beim Hausarzt oder Urologen umfasst eine direkte Untersuchung und führt ebenfalls zu einer legalen Verschreibung. Beide Wege stellen sicher, dass die Versorgung mit Vardenafil medizinisch geprüft und rechtlich abgesichert erfolgt.

Isch e lang aahalti Erektion (Priapismus) möglich unter Levitra?

Ja, eine Erektion über 4 Stunden (Priapismus) ist unter Levitra selten, aber möglich und stellt einen urologischen Notfall dar. Priapismus wird als Erektion definiert, die länger als 4 Stunden anhält und nicht mehr mit sexueller Stimulation zusammenhängt. Unbehandelt kann es durch Sauerstoffmangel im Schwellkörper zu dauerhaften Gewebeschäden und einer bleibenden erektilen Dysfunktion kommen.

Das Risiko kann erhöht sein bei bestimmten Blutkrankheiten wie Sichelzellanämie oder Leukämie, bei anatomischen Veränderungen des Penis oder bei gleichzeitiger Anwendung anderer potenzsteigernder Mittel. Auch eine Überdosierung von Vardenafil kann das Risiko steigern.

Bei einer Erektion über 4 Stunden sollte unverzüglich eine Notaufnahme oder ein Urologe aufgesucht werden. Eigenständiges Abwarten oder Selbstbehandlung ist nicht ratsam, da eine schnelle medizinische Intervention entscheidend für den Erhalt der Schwellkörperfunktion ist.

Warum wirkt Levitra manchmal nicht wie erwartet?

Häufige Gründe, warum Levitra nicht wie erwartet wirkt, sind fehlende sexuelle Stimulation, falsche Dosierung, Alkohol, Diabetes mellitus oder ausgeprägte Gefäßerkrankungen.

Nachfolgend sind die 10 häufigsten Gründe aufgeführt, warum Levitra möglicherweise unwirksam ist.

  • Fehlende sexuelle Stimulation: Vardenafil wirkt nur bei sexueller Erregung und löst keine spontane Erektion aus.
  • Falsche Dosierung: eine zu niedrige Dosis kann unzureichend sein; eine Anpassung darf nur ärztlich erfolgen.
  • Ungeeigneter Einnahmezeitpunkt : Einnahme zu kurz vor dem Geschlechtsverkehr oder ohne ausreichende Wirkzeit (ca. 25–60 Minuten).
  • Stark fettreiche Mahlzeit:  kann die Aufnahme verzögern und den Wirkungseintritt abschwächen.
  • Alkoholkonsum: Alkohol beeinträchtigt die Erektionsfähigkeit und kann die Wirkung mindern.
  • Diabetes mellitus: kann Nerven- und Gefäßschäden verursachen und die Ansprechrate reduzieren.
  • Ausgeprägte Gefäßerkrankungen: arterielle Durchblutungsstörungen können die Wirksamkeit von PDE-5-Hemmern einschränken.
  • Psychogene Faktoren: Stress, Leistungsdruck oder Angst können die Erektionsfähigkeit trotz Medikation beeinträchtigen.
  • Hormonelle Störungen: z. B. Testosteronmangel kann die sexuelle Funktion beeinflussen.
  • Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten: bestimmte Arzneimittel können Wirkung oder Verträglichkeit verändern.

Wenn Levitra nicht wirkt, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen, um Dosierung, Begleiterkrankungen und mögliche Therapiealternativen strukturiert zu prüfen.

Ist Levitra für eine Dauertherapie geeignet?

Levitra ist für die bedarfsbezogene Einnahme zugelassen und nicht standardmäßig für eine tägliche Dauertherapie vorgesehen. Vardenafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und wird in der Regel etwa 25–60 Minuten vor sexueller Aktivität eingenommen; es baut keine kontinuierliche Wirkung über mehrere Tage auf. Eine tägliche Einnahme ist daher nicht der therapeutische Standard, kann jedoch in Einzelfällen unter strenger ärztlicher Kontrolle geprüft werden.

Eine Dauertherapie ist nur nach individueller ärztlicher Abklärung sinnvoll, insbesondere bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder relevanten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Wenn eine kontinuierliche Behandlung gewünscht ist, sind alternative PDE-5-Hemmer wie Tadalafil in niedriger täglicher Dosierung ausdrücklich zugelassen.

Bei jeder längerfristigen Anwendung sind regelmäßige ärztliche Kontrollen, einschließlich Überwachung von Blutdruck, Nebenwirkungen und allgemeinem Gesundheitszustand, empfehlenswert.

Medizinisch geprüft und redaktionell bearbeitet von Dr. Nurten Abaci Kaplan
Letzte Aktualisierung Juni 20, 2026